Schwarzgurtträger schauten über den Tellerrand

Mit einem Lehrgang im Jeet Kune Tao machten die Trainer und Schwarzgurtträger der Taekwondo Schule Olymp Erfahrungen mit der von Günther Heini aus Elementen zahlreicher Kampfkünste entwickelten Kampfkunst. Er lies sich dabei von der Legende Bruce Lee inspirieren. Bei Jeet Kune Tao handelt es sich um ein stiloffenes Kampfkunstsystem. Dabei geht es um die Konzentration auf das Wesentliche. Nur die effektivsten Techniken werden genutzt.Als Referent konnte ein alter Bekannter aus dem Olymp gewonnen werden. Jonathan Frisenda war früher selbst als Taekwondo Trainer in Bühl aktiv bevor er das Jeet Kune Tao für sich entdeckte.Zuerst wurden spezielle Übungen für Koordination, Kraft und verschiedene Basis Techniken des Jeet Kune Tao trainiert. Hierbei kamen die ersten Teilnehmer schon fast an ihrer Grenzen. Im zweiten Teil wurde dann einzelne Selbstverteidigungssituationen trainiert. Wobei vor allem auf die realistische Anwendbarkeit der Techniken wert gelegt wurde. Zwar hatte der eine oder andere etwas Problem die etwas anderen Bewegungsabläufe umzusetzen, doch mit der Dauer des Lehrgangs wurden die Bewegungen langsam fließender und sicherer. Zum Ende des Lehrgang zeigte Jonathan dann noch mit seinem Partner einen breiten Ausschnitt aus dem gesamten Programm des Jeet Kune Tao wofür er von den Teilnehmern viel Beifall erhielt. Anschließend stand Jonathan den Trainern des Olymp noch für Fragen rund um das neu gelernte zur Verfügung damit einzelne Elemente auch ins eigenen Training mit einfließen können.