Sportbund zeichnet Olymp und Handelslehranstalt aus
Bühl.
Alfred Hirt, Vizepräsident des Badischen Sportbundes Freiburg (BSB)
zeichnete die Kooperation der Taekwondo Schule Olymp mit der Handelslehranstalt
Bühl (HDL) als „innovatives Projekt mit Modellcharakter im Rahmen
der Kooperation Schule/Verein“ mit einem Preis aus. Unter zahlreichen Bewerbern
wurde das Projekt mit dem 4 Platz auf Landesebene ausgezeichnet.Ziel
des Projektes sind Hauptschulabsolventen die an der HDL die Mittlere Reife
erlangen wollen. Das Verhalten der Schüler zeichnet sich durch fehlende Motivaiton und
ein zu geringes Vertrauen in die eigene Leistung aus. Ziel der Kooperationsmaßnahme
ist daher, eine positive Einstellung der Schüler zu gewinnen und das
mangelnde Selbstbewusstsein zu stärken. Dies soll vor allem durch gemeinsame
Schulungen, durch Training der Teamfähigkeit der Schüler und der
Tugenden wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Durchhaltevermögen
gefördert werden. Nicht zuletzt erhofft man sich durch die Kooperationsmaßnahme,
den Schülern einen erleichterten Start ins Berufsleben zu ermöglichen.
Ausgearbeitet und durchgeführt wird das Projekt vom 11 fachen Sportkarateweltmeister
und Träger des 4. Dan Roland Conar. Er selbst drückte vor seiner
außergewöhnlich erfolgreichen Sportkarriere selbst die Hauptschulbank.
Wichtig ist ihm bei dem Projekt auch die aktive Einbindung der Lehrer, Gesprächsrunden
gemeinsam mit Schülern, Lehrern und Eltern ebenso wie Yoga, autogenes
Training, Kickboxen und Taekwondo und die Ausarbeitung von Gruppenarbeiten
durch die Schülerinnen und Schüler. Das Projekt ermöglicht
jedem in der Klasse schrittweise über mentale und körperliche Übungsinhalte
zu einem stärkeren und eigenen Selbstwert zu finden und belebt, geprägt
von der Aura asiatischen Miteinanders, die interne Kommunikation der Klasse.
Eine Verbesserung der Klassendynamik und des Umgangs der Schüler untereinander
sind die Folge davon. Roland Conar findet in der Ansprache der Schüler
den richtigen Ton. In der Moderation von Konflikten einzelner Schüler,
im Vereinbaren klarer Absprachen oder bei der anschaulichen Vermittlung von
Atem- und Bewegungstechniken erreicht der „Externe“, die Schüler auf
eine Weise wie es Lehrer oder Eltern oft nicht mehr können. Dabei verschafft
ihm seine selbstverständliche Art den Schülern Respekt zu zollen
und diesen im Umgang miteinander auch von ihnen einzufordern, eine fühlbare
Souveränität und natürliche Autorität, welche es den
Kindern offensichtlich sehr erleichtert, sich zu orientieren. Die Einflüsse
des asiatischen Kampfsports und der damit verbundenen Disziplin sind dabei
im Raum fast zu greifen. Hier wachsen spürbare Konzentration und Miteinander
in gewisser Erhabenheit.Das Projekt erstreckt
sich über eine Dauer von 8 Wochen und wurde bereits erfolgreichen an
weiteren Schulen der Region durchgeführt. Um eine noch intensivere Erfahrung
der Schüler mit dem Projekt zu ermöglichen kann das Projekt auch über
das ganze Schuljahr ausgedehnt werden. Unter www.taekwondo-buehl.de stellt
der Verein weitere Informationen zu dem Projekt bereit.